Kulturinfos

Kuba Kulturinfos

Kleine Geschichte Kubas

Am 27. Oktober 1492 betrat Christoph Kolumbus als erster Europäer die von Kariben bevölkerte Insel. Dies geschah auf seiner ersten Entdeckungsreise Richtung Westen auf der Suche nach Indien. Die entdeckten Länder nannte man später Westindien oder die Neue Welt. Ab 1511 gründete der Eroberer Diego Velázquez die ersten Siedlungen Cubas: Baracoa, Bayamo, Santiago de Cuba, Santisima Trinidad, Sancti Spiritus, Santa Maria del Puerto del Principe (Camagüey) und San Cristobal de La Habana (Havanna).

Die spanische Vorherrschaft dauerte mehr als vier Jahrhunderte und endete nach dem zweiten Unabhängigkeitskrieg gegen die spanische Kolonialmacht mit der militärischen Besetzung des Landes durch die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1898, die bis 1902 anhielt. Die Geschichte Cubas war von anhaltenden Unabhängigkeitskämpfen geprägt. Der "Vater des Vaterlandes" Carlos Manuel de Cespedes,leitete diese Phase am 10. Oktober 1868 mit einem 10 Jahre dauernden Befreiungskrieg ein. Der Nationaldichter Jose Marti, nahm 1895 den Kampf gegen die Kolonialmacht wieder auf.

Die jüngste Etappe begann am 26. Juli 1953 mit dem Sturm auf die Moncada-Kaserne, den Fidel Castro Ruz anführte. Der anschließende Guerillakrieg endete mit dem Sieg der Revolution am 1. Januar 1959. Diese Epoche hält mit ihrem emblematischen Revolutionsführer Fidel Castro bis heute an.

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Die Kubaner - Los Cubanos

Die Cubaner, das Ergebnis einer ethnisch-kulturellen Mischung aus Spaniern, Afrikanern, Ureinwohnern, Chinesen und Menschen aus aller Herren Ländern, zeigen sich gewöhnlich fröhlich, lustig und heiter, in manchen Augenblicken auch sehr stolz. Die Menschen sind auf Cuba gastfreundlich und kinderlieb. Während einer Cuba-Reise sollte man sich stets die erschwerten Bedingungen vergegenwärtigen, unter denen die Bevölkerung seit 1962, dem Beginn der US-Blockade und später dem Zusammenbruch des Ostblocks leben muss. Das hat dazu geführt, dass sich die Menschen in sehr vielen, für uns alltäglichen Dingen des Lebens, haben einschränken müssen.

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Die Musik - La Musica

Die Musik stellt für den Cubaner einen Lebensbestandteil dar. Musik ist einfach allgegenwärtig "Sie werden erleben, wie die Cubaner schon bei den ersten Klängen anfangen, ihre Körper rhythmisch zu bewegen. Cuba" das ist die Geburtsstätte des Cha-cha, des Mambo, des Son, des Guaguanco, der Timba und der Salsa. Aber auch im Jazz braucht man nur Namen wie Irakere oder Chucho Valdez; zu hören, um zu wissen, dass hier Latin-Jazz-Geschichte geschrieben wurde und noch immer geschrieben wird.

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Die Religion - La Religión

Die Verfassung der Republik Cuba garantiert die völlige Religionsfreiheit. Der verbreitetste Glaube ist der katholische. Stark verwurzelt sind jedoch die afrikanischen Religionen,die aus Afrika verschleppten Sklaven mit nach Lateinamerika brachten. Auf Cuba kam es zu einer scheinbaren Verschmelzung des afrikanischen und des katholischen Heiligen-Pantheons. Heutzutage ist die Santería die bekannteste religiöse Strömung unter den afrocubanischen Religionen. Zunehmend macht sich aber auch, wie in ganz Lateinamerika, der Einfluss neuer, christlich-fundamentalistischer Glaubensgemeinschaften aus den USA stark bemerkbar.

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Der Sport - El Deporte

Der Nationalsport der Cubaner ist der Baseball. Wenn Orientales gegen Industriales spielen, hält die ganze Nation den Atem an. In dieser Sportart hat es der amtierende Olympiasieger 2004 noch vor den USA mehrfach zu olympischem Ruhm und Weltmeistertiteln gebracht. Cuba ist überhaupt eine sportbegeisterte Nation. Sport jeder Art wird von klein auf intensiv gefördert, so dass es das kleine Land auch in zahlreichen anderen Sportarten z.B. Boxen! immer wieder zu Olympiasiegen gebracht hat.

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Der Umweltschutz - El Medio Ambiente

Cubas Umweltschutzpolitik bildet in der karibischen Region eine Ausnahmeerscheinung. Trotz minimaler finanzieller Mittel und der Fehler, die in der Vergangenheit begangen wurden, ist die cubanische Regierung bestrebt, den Umweltschutz energisch voranzutreiben. So wurden z.B. mit dem Plan Manati; aufwendige Wiederaufforstungsarbeiten betrieben, um der cubanischen Landschaft wieder zu ihrem ursprünglichen Aussehen zu verhelfen. Die Fischfangvorschriften wurden verschärft, und überall auf der Insel setzen sich immer mehr cubanische Naturliebhaber für den Erhalt der Natur und den Schutz der Umwelt ein.

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In eigener Sache

Bitte bedenken Sie, dass Cuba zur Zeit noch nicht mit westeuropäischen Maßstäben verglichen werden kann. Durch ökonomische Probleme und das US-amerikanische Handelsembargo kann es immer wieder zu Schwierigkeiten bei der Durchführung und Veranstaltung von Reisen kommen. Stellen Sie sich bitte darauf ein, daß es zeitweilig zu Strom- und Wasserausfällen kommen kann. In der Regel sind aber alle Hotels, die den internationalen Tourismus bedienen, erfahrungsgemäß auf solche Eventualitäten eingestellt.

Cuba ist ein lateinamerikanisches Land. Das macht seinen Reiz und Charme aus! Es kann also Vieles anders sein als bei uns zu hause. Oder schon mal bis in die späten Abendstunden laut werden, da Musik zum Lebensgefühl der Cubaner gehört. Unser Tipp: einfach mitmachen!

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