Kuba Nationalparks

Kubas Nationalparks

 - viele kleine Inseln

 

Oder man könnte auch sagen, dass Kuba viele, für die jeweilige Region typische Landschaften und Vegetationen dem Besucher bietet. Die Insel mit ihren 110.860 Quadratkilometern also aus vielen Vegetations-Inseln besteht. Ob nun das Tal von Vinales oder der Humboldt Nationalpark, Kuba bietet dem naturinteressierten Besucher eine Vielzahl einmaliger Locations. Alles in allem ergibt sich so ein Panaoptikum karibisch-tropischer Fauna und Flora, das es zu entdecken gilt. Und so haben Sie die Möglichkeit, Kuba abseits seiner Traumstrände und seiner Hauptstadt kennen zu lernen. Im Folgenden finden Sie die Highlights und Sie können sich ganz einfach einen überblick verschaffen.

 

Die Sierra del Rosario Piñar del Río
Die Sierra del Rosario erstreckt sich über einen Großteil der östlichen Cordillera de Guaniguanico in der Provinz Piñar del Río. Der Pan de Guajaibón, mit seinen 699 Metern Höhe, ist der höchste Punkt der Sierra del Rosario und damit des östlichen Kubas. Und genau dieser Teil des Naturparks ist von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt worden. Insgesamt sind damit 25.0000 Hektar zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Der größte Teil des Reservats ist von einer dichten Vegetation überzogen. Einem tropischen bis subtropischen Regenwald, dessen Baumgipfel bis zu 35 Meter erreichen. In seinen Ausläufern sind Strauch- und Bodengewächse aller Art typisch für einen sich ins mediterrane wandelnden Charakter. In ihrer Gesamtheit stellt die Fauna der Sierra del Rosario aufgrund ihrer üppigkeit, der Seltenheit und dem ihr gegenüber bestehenden wissenschaftlichen Interesse einen wichtigen biologischen Pool dar. So ließen sich mehr als 50 Vogelarten und ebenso viele Reptilienarten nachweisen. Das biologische Highlight ist aber sicherlich die Süßwassereidechse, die nur hier vorkommt und zu den bedrohten Arten der Sierra del Rosario zählt.
Ein Besuch lohnt sicherlich auch die Orchideenfarm des Parks, die zu den größten Kubas zählt und mit über 700 Arten aufwartet. Unter ihnen 250 einheimische Vertreter ihrer Art.

Das Tal von Viñales (Valle de Vinales)
Das Tal von Viñales ist zweifelsohne eine der attraktivsten Regionen Kubas. Es ist Teil der Sierra de Organos, die wiederum zum Gebirgszug von Guaniguanico zählt. Das vor allem aus geologischen Gesichtspunkten heraus hochinteressante Tal wird dominiert von Kalk- und Karststein sowie von Schiefer- und Sandsteinformationen. Die Szenerie wird dabei von Hochebenen und ihren senkrecht abfallenden Seitenwänden bestimmt und so ist das Tal von Vinales der berühmteste Vertreter dieser geologischen Eigeneinheit der kubanischen Insel. Unzählige Höhlen unter denen die Cueva del Indio und das Höhlensystem Santo Tomás wohl zu den bekanntesten gezählt werden können, durchziehen den Untergrund, ähnlich wie auf Yucatán (Mexiko). In  Viñales findet man darüber hinaus die wohl beispielhafteste Flora der Insel. So gehört die Vegetation der Mogotes (erodierte, frei stehende Sandsteinerhebungen) zu der am dichtesten und artenreichsten Kubas.  Der Ceibón (Kapokbaum), die Palmita de Sierra, die kubanische Eiche und die vom aussterben bedrohte Korkpalme sind Wahrzeichen der einzigartigen Flora der Mogotes.

Nationalpark La Mensura
Im Park La Mensura, der im nordöstlichen Kuba in der Bergregion Nipe-Cristal gelegen ist, bietet sich die Villa Pinares de Mayarí zum Wandern und Reiten im ländlichen Kuba an. Dabei ist La Mensura ist eine Art endemisches Notstandsgebiet. Der Park ist Rückzugsgebiet eines Großteils, der im restlichen Kuba bedrohten Arten. Und hier kann man eine Ahnung davon bekommen, wie Kuba ausgesehen haben muss, als die Spanier die Insel betraten. Und so findet man hier eine Flora und Fauna, die einzigartig auf der Insel ist.
Geführte Touren stellen auch den weniger wagemutigen eine Seite Kubas vor, die jenseits von Palmen und Strand auf der Insel Wirklichkeit ist. Ursprüngliches Kuba würde man wohl sagen. 

Humboldt Nationalpark
Der Humboldt Nationalpark, der im Grenzgebiet der östlichen Provinzen Holguín, Granma, Santiago de Cuba und Guantánamo zu finden ist, gehört zum UNESCO-Biosphärenschutzgebiet Cuchilla del Toa. Mit seinen rund 78.000 ha ist der Park die Heimat von rund 100 endemischen Pflanzenarten. Mit der unter schutz Stellung haben die Humboldt Universität Berlin und die Umweltschutzorganisation Oro Verde einen lang gehegten Traum realisiert und sowohl terrestrische als marine Ökosysteme unter finanziell und gesetzlich abgesichert. Der Reiz des Parks liegt im Kontrast zwischen den Bergen von Sagua-Baracoa, mit seine typischen tropischen Regenwäldern und der Küste, die von Sandstränden und Mangroven geprägt ist. Und so ergeben sich für den Besucher die für Kuba typischen Vegatationsstufen im Humboldt Nationalpark, wie unter einem Brennglas. Der Reichtum an Tieren und Pflanzen gibt sein übriges dazu, um den Besuch im Nationalpark als unvergesslich in Erinnerung zu behalten. Eine Wanderung wollen wir Ihnen besonders ans Herz legen. Die zum Berg Yunque bei Baracoa.

Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie auf das linke Bild klicken. 

Naturpark Montemar
Der Naturpark Montemar bietet seinen Besuchern einen ganz eigenen Reiz. Die Natur ist hier nicht zum Schutzgebiet erklärt worden, bildet aber den Hintergrund, vor dem zahlreiche Aktivitäten (an-)geboten werden. Und so ist die Zapata Halbinsel, das größte zusammenhängende Feuchtgebiet der Insel, auch hervorragend erschlossen. Onthologen kommen hier genauso auf Ihre Kosten, wie Wassersportler und Taucher. Dabei wird die Landschaft geprägt von Wäldern, Mangroven und Sumpfgras und ist somit Heimat von Wasservögeln, Amphibien und Reptilien, Seekühen, Papageien usf. Bei Wanderungen, Vogelbeobachtung, Höhlentauchen und Wassersport kann so jeder auf seine Art und Weise die Natur der Zapata Halbinsel kennen lernen. Weniger mit dem erhobenen Zeigefinger, als viel mehr durch Spaß, respektvollen Umgang und eigenen Erkundungen.

Nationalpark La Gran Piedra
Der "große Stein" mit seinen geschätzten 63.000 Tonnen Gewicht, ist wohl der Ausguck Kubas, wenn man das so sagen kann. Wie dem auch sei, auf 1226 Metern über dem Meer erstreckt sich der Blick an klaren Tagen tatsächlich bis zur Nachbarinsel Jamaika. Die 4.300 Hektar Nationalpark über Santiago de Cuba sind gut erschlossen und bietet auch Bergerfahrenen ein attraktives Ziel abseits der Traumstrandromantik. Mountainbikeabfahrten zum Beispiel, sind eine Herausforderung, will man die über Tausend Höhenmeter bergab auf zwei Rädern wagen.

 

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