Wirtschaft in Kuba

Die kubanische Wirtschaft

Vor der kubanischen Revolution galt die Insel als eines der reichsten Länder Lateinamerikas. Die ökonomische Krise begann durch den Wegfall der Sowjetunion als Handelspartner.

Seither setzt die Regierung auf sozialistische Planwirtschaft und den Handel mit Venezuela, China und Kanada. Neben dem Export von Zucker, Zigarren, Rum und tropischen Früchten sind die Dienstleistungen für Touristen derzeit der größte, aber auch unsicherste Wirtschaftssektor.

Dessen bewusst setzt Raúl Castro durch kleine Reformen Zeichen für den ökonomischen Aufstieg des Landes: Die kommunikativen Möglichkeiten wurden stark verbessert, Familien- und Einpersonenbetriebe werden zugelassen, kleine Teile der Landwirtschaft und des Gewerbes wurden privatisiert und die Investitionen ausländischer Firmen in inländische Geschäftsunternehmen werden größtenteils unterstützt.

Wie weit der derzeitig ablaufende Wandel durch Reformen gehen wird, bleibt vorerst noch abzuwarten.

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